Wissenschaftliche Studien zur Reinkarnation

 

Wenn es um Studien zur wissenschaftlichen Beweisbarkeit von Reinkarnation geht, stößt man schnell auf einen Mann, der fast sein ganzes Leben damit verbracht hat: Dr. Ian Stevenson. Er uns sein Team untersuchten Fälle auf der ganzen Welt, in denen Kinder spontan von einem früheren Leben berichten und konkrete Details nennen konnten. Diese Kinder waren meist im Alter zwischen ca. 2-8 Jahren – viele jedoch auch nur ein- oder eineinhalb Jahre alt, fingen also mit ihren „Erinnerungs-Erzählungen“ direkt an, nachdem sie das Sprechen lernten.
 

In diesem etwa halbstündigen englischen Mitschnitt eines Vortrags stellt Ian Stevenson seine Arbeit vor und zeigt beeindruckende Beispiele, in denen sein Team die Aussagen der Kinder überprüfen und tatsächlich verstorbenen Menschen zuordnen konnte, die sehr genau zu den Erzählungen passten. Dabei wurde im allgemeinen nicht nach „irgendeinem passenden“ Verstorbenen gesucht, sondern man stützte sich vor allem auf klare Namens- und Ortsbenennungen (einige konnten sich sogar an die Namen und Spitznamen vieler Verwandter des Verstorbenen erinnern).
 

Besonders spannend wird es, wenn einige dieser Kinder auch noch deutliche Geburtsmale aufwiesen, die zum Beispiel in manchen Fällen aussehen wie „Ein- und Austrittswunden“ einer Schusswunde. Andere sehen aus wie ein riesiger „Schnitt“ am Hals oder sogar über den ganzen Kopf. Das ist dann besonders interessant, wenn die Todesart der von den Kindern beschriebenen vorher lebenden Person sehr genau mit diesen Geburtsmalen korrespondiert.
 

Bei anderen Kindern passten auch ausgeprägte Ängste und Phobien zu dem beschriebenen früheren Leben. Andere spielten immer und immer wieder typische Situationen aus dem vorherigen Leben nach.

 

 

Stevenson selbst sagte über seine Arbeit, dass er (wie übrigens viele Wissenchaftler in ihrem eigenen Fachgebiet) keine wirklich stichfesten Beweise aufzeigen könne. Die riesige Anzahl an Einzelvorfällen ließen sich jedoch mit dem Konzept der Reinkarnation am besten erklären. Dies ist vielleicht ein bisschen vergleichbar mit dem nie wirklich erbrachten „Beweis“, dass Rauchen zu Lungenkrebs führen kann, obwohl dies mittlerweile kaum noch abgestritten wird.
 

Da ist man fast ein bisschen enttäuscht, wenn man selbst keine deutlichen Geburtsmale hat, die Rückschlüsse auf ein vergangenes Leben bringen könnten, oder? Inwieweit Techniken wie die Meditation oder Hypnose dabei helfen können, Licht ins Dunkle zu bringen, darüber möchte ich ein anderes Mal schreiben…