Haben unsere Gedanken und Gefühle Auswirkungen auf die Erde?


 

Für den einen ist die Antwort selbstverständlich JA!!, andere können sich gar nicht vorstellen, dass die geistige Welt irgendeinen Bezug zur Materie habe. Dabei ist Materie eine Illusion und besteht letztlich nur aus Informationen, wie uns die Quantenphysik vermittelt – aber dazu kommen wir noch ein anderes Mal.
 

Gestern habe ich in meinem Artikel Ist das Magnetfeld der Erde ein riesiges Gehirn? die Idee einer ständigen Kommunikation unseres menschlichen Gehirns über das Erdmagnetfeld der Erde vermittelt.
 

Wenn unsere Gedanken und Gefühle irgendwo außerhalb unseres Körpers aufgenommen werden, müssen wir davon ausgehen, dass diese nicht wie eine passwortgeschützte Personal Cloud herumliegen, sondern dass auch eine Vermischung mit dazu passenden Gedanken und Gefühlen anderer Menschen stattfinden kann. Allerdings nur dann, wenn sich diese miteinander in Resonanz befinden.
 

Der schweizer Psychiater Carl Gustav Jung nannte diese Idee Kollektives Unbewusstes. Der britische Biologe Rupert Sheldrake bezeichnete es als Morphisches Feld.
 

MIT-Professor Seth Lloyd sieht hinter einer sehr ähnlichen Idee sogar die treibende Kraft hinter der Evolution und die Basis für immer höheres Bewußtsein. Außerdem bedeutet es seiner Meinung auch, dass alle unsere Handlungen, Gedanken und Gefühle das Universum und die Erde mitgestalten. Wir alle fügen neue Informationen hinzu und „programmieren“ letztlich das Universum. Kein Gedanke, keine Idee, kein Gefühl ginge jemals verloren, sondern lebe fort als Teil des kosmischen Programms.
 

Auch der russische Professor Dr. Konstantin Korotkov ist der Meinung, dass unsere positiven oder negativen Gedanken unterschiedliche Auswirkungen auf unsere Umgebung haben: Wir entwickeln die Idee, dass unser Bewußtsein Teil der materiellen Welt ist und dass wir mit unserem Bewußtsein einen direkten Einfluss auf unsere Welt haben.
 

Hier sei nur am Rande erwähnt, dass weise Menschen vor allem aus dem östlichen Raum solche Ideen schon seit tausenden von Jahren vertreten. Manchmal dauert es eben sehr lange, bis sich auch die westliche Welt ernsthaft mit diesen Möglichkeiten beschäftigt… :-)
 

In virtuellen weltweiten Friedensmeditationen wird der gleiche Gedanke aufgegriffen: wenn eine „kritische Masse“ an Menschen mit ihrem konzentrierten Bewußtsein eine Veränderung in der materiellen Welt erreichen möchte, so ist vielleicht auch dies innerhalb der natürlichen kosmischen Gesetze möglich.
 

Hier ein ganz anderer Ansatz: Jedes Lebewesen und jede Pflanze auf dieser Erde strahlt eine gewisse Menge „Licht“ (Biophotonen) aus. Im folgenden Video werden spannende Experimente beschrieben: die Leuchtkraft der Biophotonen von Pflanzenblättern konnte mit Hilfe der menschlichen Intention verstärkt und die Auswirkung mit Biophotonen-Imaging festgehalten werden:
 


 

Die Forschungen gehen in die richtige Richtung. Wer sich noch unsicher ist, ob Gefühle und Gedanken die Welt tatsächlich beeinflussen können, der kann zumindest schonmal sich selbst beobachten und verändern – und damit auch sein eigenes Umfeld. Vergebens ist die Bemühung also nicht, wenn wir uns nicht mehr von Angst, Wut und Hass leiten lassen, sondern stattdessen die Liebe als alles-verbindenes Element wählen, um uns und möglicherweise auch unsere Erde in bessere Zeiten zu führen.