Ist das Magnetfeld der Erde ein riesiges Gehirn?


 

Unser Gehirn ist eigentlich zu klein für die Unmengen an Daten, die wir im Laufe eines Lebens abspeichern. Könnte es sein, dass unser „Langzeitgedächtnis“ außerhalb unseres Gehirns zu finden ist, zum Beispiel im Magnetfeld der Erde, in das ja unsere Gehirne auch eingebettet sind? Dass also das Erinnern eigentlich ein durch Resonanzprozesse stattfindenes Downloaden aus einem natürlichen Informationsfeld der Erde ist?
 

Das ist kein Science Fiction, sondern reale Forschung. Rein elektrochemisch lässt sich nicht erklären, warum unser Langzeitgedächtnis keinerlei Grenzen kennt und quasi unendlich groß ist. Im Alter von 70 Jahren müssten nämlich in unserem Gehirn schätzungsweise 280 Trillionen Bits an Informationen gespeichert sein, so der Wissenschaftsphilosoph Ervin Laszlo.
 

Auch nach 30 Jahren können wir noch sehr genaue Erinnerungen an eine bestimmte Situation haben, inklusive der damals wahrgenommenen Sinneseindrücke und Gefühle. Mit Hilfe von Hypnose sind oftmals noch genauere Erinnerungen möglich. Auch gibt es Menschen, die „nichts vergessen“ können: diese haben kein größeres Gehirn, sondern vielleicht nur eine bessere und vor allem ungefilterte Standleitung in’s „Internet der Erde“. Demzufolge wäre Demenz also eine Verkümmerung dieser Verbindung!
 

In Experimenten hat man Plattwürmer trainiert und sie dann geköpft. Hört sich grausam an, aber Plattwürmer haben die Eigenart, ihren Kopf mitsamt eines funktionierenden Gehirns nachwachsen zu lassen. Anschließend konnten sich die Würmer an das Training „erinnern“: sie brauchten nur wenige Durchläufe, um ihre angelernten Reaktionen wieder abrufen zu können. Daraus folgen nur zwei sinnvolle Erklärungen: entweder werden die Erinnerungen im gesamten Körper abgespeichert oder aber die neuen Gehirne der Plattwürmer verbinden sich einfach wieder mit dem sie umgebenden virtuellen Speicher.
 

Unser aktuelles Modell des Universums besteht nicht aus Materie und Raum, es besteht aus Energie und Information, schreibt Ervin Laszlo in seinem Buch „Quantum brain, spirituality, and the mind of God“.
 

Ist es reiner Zufall, dass unser Gehirn mit den sogenannten Schumann-Frequenzen (= Eigenfrequenzen des Erdoberflächen-Ionosphären-Hohlraumresonators) resonieren? Oder könnte dies der Schlüssel zum Uploaden und Downloaden von Informationen in das Erdmagnetfeld der Erde sein?
 

Die erste Schumann-Frequenz liegt bei 7,83 Hertz. In unserem Gehirn lassen sich im Traumschlaf die sogenannten Theta-Wellen (4-7 Hertz) messen, während im entspannten Wachzustand z.B. kurz vor dem Einschlafen oder auch während einer Phantasiereise oder Meditation die Alpha-Wellen (8-12 Hertz) vorherschen. In diesen Phasen sind wir also besonders gut mit dem Resonanzfeld der Erde verbunden – und können uns vielleicht genau deshalb besonders gut an Vergangenes erinnern?
 

Wir kennen das alle, wenn man zum Beispiel den Autoschlüssel verlegt hat oder wenn uns ein ganz bestimmtes Wort auf der Zunge liegt, aber jetzt partout nicht einfallen mag: angestrengtes Nachdenken hilft dann oftmals nicht weiter, erst nachdem wir gedanklich loslassen und uns entspannen (vielleicht genau bei 7,83 Hertz?) kommt die gewünschte Erinnerung zurück.
 

Vergessen wir nicht: auch wir nutzen seit Jahrzehnten die magnetische Speicherung von Informationen, z.B. auf Festplatten. Auch Schwingungsforscher Alexander Lauterwasser ist wie viele andere Menschen davon überzeugt, Einsichten und Ideen werden nicht im Gehirn produziert, sondern empfangen oder heruntergeladen.
 

Übrigens soll auch die menschliche DNS nicht in der Lage sein, den gesamten Bauplan des Menschen zu speichern. Auch hier geht man daher davon aus, dass die benötigten gigantischen Datenmengen in einem uns umgebenden morphischen Feld (früher: morphogenetisches Feld) liegen, in das unsere DNS eingebettet ist und von dort die Informationen bezieht. Unsere DNS würde dann wie ein Kurzzeitspeicher funktionieren – so wie unser Gehirn auch vielleicht nur das Kurzzeitgedächtnis enthält.
 

Über die möglichen Konsequenzen dieser Theorie schreibe ich in Kürze in einem weiteren Blog-Beitrag!