Terror-Anschläge: Wem nutzen sie am meisten?

weihnachtsmarkt
 

Es war intuitiv vielen klar, dass es irgendwann auf einem Weihnachtsmarkt passieren musste. Der Terror-Anschlag vom 19.12.2016 in Berlin auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz versetzt alle unter Schock. Wenn jetzt auch das fröhliche Glühweintrinken bedroht ist, wo ist man dann noch sicher? Wo kann man noch Spaß und Freude erleben, ohne ängstliche Hintergedanken?
 

Genau auf diese Angst zielt solch ein Terror-Anschlag ab. Darum ist immer meine erste Frage: „Wem nützt dies am meisten?“ Und darum mag man mir auch hoffentlich verzeihen, dass ich nicht dem Mainstream-Medien-Getratsche folgen werde und die Schuld bei irgendwelchen Flüchtlingen suche.
 

Vielmehr frage ich mich, ob gewisse Kreise nicht nach dem Terror-Anschlag die Sektkorken knallen lassen, wie es das satirische Online-Magazin Postillon sehr treffend ausgedrückt hat.
 

Hatten wir das nicht schonmal in der deutschen Geschichte, nur dass „Flüchtlinge“ damals „Juden“ hießen? Wie wir von Geschichtsforschern heute wissen, wurde damals der Hass auf die Juden ganz gezielt geschürt.
 

Nun sollen also Deutsche Angst haben, wenn sie mit ihren Freunden nach einem langen Arbeitstag einen heißen Met oder Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt tringen gehen. Ich bin mir ziemlich sicher, die jetzt überall präsente schwerbeaffnete Polizei wird dazu beitragen, dass diese Angst kein Hirngespinst bleibt!
 

Ich hoffe ja nicht, dass die vergangenen und jüngsten Ereignisse im nächsten Jahr für 30-50% AfD-Stimmen verantwortlich sein werden. Sind die Deutschen schlau genug, der von außen bewusst gesteuerten Meinung durch die Medien standzuhalten? Oder fallen sie auf die gleiche Honigfalle herein, vor der uns unsere Großväter im Nachhinein immer wieder und wieder gewarnt haben…?
 

Ich habe ihre Worte aus meiner Zivildienstzeit noch im Ohr. Damals fand ich diesen Zivildienst nicht wirklich spannend. Im Nachhinein bin ich unsagbar dankbar für die Erfahrungen mit den Zeitzeugen von damals! Besonders ein damals 96-jähriger, hellwacher Mann aus Münster ist mir noch sehr gut im Gedächtnis geblieben.
 

Er hat mich immer wieder eindringlich von ähnlichen Zeiten gewarnt. Wenn das wieder passiert, meinte er, verlasse das Land so schnell es geht. Er meinte die beschränkte Freiheit, der geschürte Hass, die zunehmende (scheinbar „notwendige“ Polizeigewalt).
 

Danke! Du hast mir gezeigt, worauf ich achten muss. Auch wenn ich damals nie erahnen konnte, so etwas fast wie in einer Kopie zu deinen Erlebnissen noch einmal zu erleben! Ich will hoffen, dass wir diesmal klüger damit umgehen können!