Gesünder leben mit Grünen Smoothies


 

Grüne Smoothies sehen ja schon erstmal ein bisschen merkwürdig aus. Und wenn man sie richtig zubereitet, dann schmecken sie auch meist ein bisschen bitter. Doch die Vorteile überwiegen und schon nach ein paar Tagen möchten die meisten sie gar nicht mehr missen. Schließlich gibt es heutzutage wenig bessere Methoden, in so kurzer Zeit an so viele wertvolle Nährstoffe zu kommen!
 

Was kommt alles in einen Grünen Smoothie rein? Eigentlich ist es ganz einfach:

  • fast alles, was grün und essbar ist: Salat, (Wild-) Kräuter, Blattspinat (auch gefroren), Löwenzahn, Grünkohl, Brennessel,…
  • einige Gemüsesorten (ohne Stärke!), wie zum Beispiel Paprika, Sellerie, Fenchel, Tomaten, Gurken, gekochte grüne Bohnen, Spargel,… (Geschmackssache! Mixe ich persönlich selten mit dazu.)
  • Früchte, wie z.B. Bananen, Äpfel, Avocado, Grapefruit, Erdbeere, Kiwi, Orange, Pfirsich, Weintrauben,… Es dürfen auch ruhig gefrorene Früchte sein.
  • Gewürze, wie z.B. Zimt, Cayenne-Pfeffer oder Kurkuma (letzteres soll ja sehr gut für die Entschlackung der Zirbeldrüse und einiges anderes gut sein)

 

Ohne die zusätzlichen Gewürze sahen meine Zutaten für den oben abgebildeten Grünen Smoothie heute so aus:
 


 

Alles in einen guten Mixer geben, etwas Wasser oder eine Mischung aus Wasser und (Direkt-)Saft hinzufügen und nach 30-60 Sekunden mixen bekommst du einen schönen Smoothie mit hoffentlich leicht dicklicher Konsistenz. Da kann man auch schonmal zwei oder drei Gläser hintereinander wegtrinken, so gut ist es für den Körper.
 

Bitte jedoch auf keinen Fall Milchprodukte und auch keine stärkehaltigen Gemüsesorten (Kürbis, Kartoffeln, Erbsen, Bohnen,…) hinzufügen. Dies würde den Verdauungsprozess stark beeinflussen und kann u.a. auch zu starken Blähungen führen.
 

Experimentiere einfach mit den Zutaten. Avocado und Banane machen die Konsistenz cremiger, einige Kräuter schmecken im Smoothie so intensiv, dass du sie vielleicht nur sparsam einsetzen möchtest, manche Obstsorten schmecken dir vielleicht besser als andere – und beim Blattgrün sollte man sowieso sehr abwechslungsreich vorgehen und nicht 2 Wochen lang die gleiche Salatsorte oder Spinat verwenden: das hat etwas mit der natürlichen Oxalsäure zu tun – vollkommen unwichtig für dich, wenn du sowieso Abwechslung liebst!
 

Wenn du magst, kannst du anschließend auch noch einen Teelöffel Chia-Samen mit in den fertig gemixten Smoothie rühren, diese sind sehr gut für die Verdauung und einiges mehr.
 

Der richtige Mixer macht’s noch besser: Wenn du einmal auf den Geschmack gekommen bist und vielleicht nach einer Weile immer mehr Freude an deinen Grünen Smoothies hast, könntest du dir überlegen, deinen bisherigen Mixer zu verschenken und dir ein Profigerät zu gönnen: außer einer oft besseren Handhabung schaffen viele Hochleistungsmixer deutlich mehr Umdrehungen in der Minute. Außer einer besseren Konsistenz des Smoothies profitierst du hier vor allem davon, dass auch die Zellstrukturen der Zutaten aufgebrochen werden. Das hat den Vorteil, dass deine Körperzellen die vielen guten Nährstoffe deutlich besser aufnehmen können.
 

Gute Hochleistungsmixer heißen z.B. Revoblend, Omniblend oder Vitamix. Ich persönlich benutze seit einigen Monaten den wirklich hervorragenden JTC OmniBlend V. Dieser wird auch oft in der Gastronomie eingesetzt, d.h. er könnte auch ohne Probleme 10x am Tag laufen…
 

Da uns Monsanto und Co leider mit immer schlechterem Gemüse und Obst (mit deutlich weniger Nährstoffen als noch vor einigen Jahren) versorgen, sammle dir doch beim nächsten Spaziergang einfach ein paar Wildkräuter aus dem Wald oder von der Wiese – oder baue im eigenen Garten oder auf dem Balkon dein eigenes Bio-Gemüse oder -Obst an (zur Schwierigkeit, ein Monsanto-freies Saatgut zu finden, demnächst ein weiterer Blogbericht!). Und trinke einfach doppelt so viele Grüne Smoothies und iss halb so viel bearbeitete „Lebensmittel“ aus der Fabrik: damit veränderst du dein Leben auf eine sehr positive Weise!