5 Dinge, die du persönlich gegen den Terror unternehmen kannst

Terrorismus in Europa und in deinem Kopf
 

Die Schreckensnachrichten hören nicht auf. Gut für die Zeitungen und News-Magazine, könnte man zynisch sagen, denn sie leben fast ausschließlich von schlechten Nachrichten.
 

Eine der größten erwünschten Wirkungen des Terrorismus ist die erhöhte Angst in unseren Köpfen. Angst um uns selbst, Angst um unsere Welt, wie wir sie kennen. Und ganz wichtig dabei: die Angst vor Muslimen (oder ganz allgemein mit „Migrationshintergrund“) – ganz genauso, wie früher eine Zeitlang Angst und Abscheu vor den Juden ziemlich populär wurde. Nur heißt die Partei heute nicht mehr NSDAP, sondern AfD. Siehe die sehr gut gemachte Satiresendung „Die Anstalt“ zu diesem Thema: hier auf YouTube.
 

Leider fallen sogar einige Bekannte von mir auf den Populismus einiger Politiker herein, vielleicht auch, weil manche politische Forderungen durchaus Sinn ergeben könnten. Aber aufgepasst – wer einmal in seinem Unterbewussten die Vorstellung etabliert hat, man müsse aufpassen mit allem was irgendwie muslimisch aussieht, kommt nur schwer wieder aus dieser einmal festgelegten Gefühls- und Denkstruktur wieder heraus.
 

Viele Politiker erscheinen ja auch fast dankbar, wenn Schlimmes passiert. So können sie ihre bereits fertig geplante Agenda durchziehen: Mehr Überwachung, mehr Kontrolle, mehr Waffenverkäufe. Sogar die ehemals friedlichen „Grünen“ haben erkannt, wie viel Macht ihnen diese Strategie gibt. Leider führt dies dann zu immer mehr Gewalt und immer mehr Misstrauen untereinander.
 

Du möchtest in solch einer Welt nicht leben? Gegen den Terror selbst kannst du natürlich nicht viel unternehmen. Aber gegen den Terror in deinem Kopf kannst du den Kampf gewinnen! Ändere dein eigenes Leben und inspiriere damit weitere Menschen in deiner Umgebung. Hier meine 5 Tipps, was du persönlich tun kannst:
 

1. Glaube nicht immer gleich alles, was dir die großen Medien selektiv berichten wollen und sieh nicht alles als Fakt an, was man dir auftischen will. Insbesondere dann nicht, wenn du keinen genauen Einblick in die wahren Hintergründe und Zusammenhänge bekommst.
 

Man kann zum Beispiel leider gar nicht genau sagen, wieviel Terror von diversen Geheimdiensten finanziert wird. „Die schlimmste Form des Terrorismus ist der Staatsterrorismus“, hat der große Helmut Schmidt einmal in einem Interview gesagt. Und er fügte hinzu: „Mehr möchte ich dazu jetzt gar nicht sagen.“ Schließlich spricht man über so etwas nicht, wenn einem etwas an seinem Ruf liegt.
 

Und glaubst du wirklich, man könne Terror mit Waffengewalt bekämpfen? Vielleicht sollst du das ja glauben, denn 2015 konnte Deutschland seinen Umsatz mit Waffenexporten im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppeln. Eine unbequeme Wahrheit, denn ein nicht unerhebllicher Teil des deutschen Wohlstands basiert auf genau diesen Geschäften.
 

2. Entscheide, wieviel Sinn es macht, regelmäßig die Massenmedien mit vermeintlich „allen“ Informationen über die neuesten schlimmen Vorkommnisse in der Welt überhaupt noch anzusehen. Schaffst du es, Abstand zu halten? Vielleicht würde dir das ja sehr gut tun?
 

Bevor du Terror-News konsumierst, frage dich selbst, warum du das tust. Aus eigener Erfahrung weiss ich, die Neugierde kann bei Terror-Meldungen zur Sucht werden. Wenn du wirklich nichts vom Bösen der Welt verpassen möchtest, reicht es vielleicht auch, wenn du dir einmal in der Woche ein „News-Update“ verschaffst, anstatt mehrmals täglich dein Denken von schlechten Nachrichten bestimmen zu lassen.
 

Denn Katastrophen-Nachrichten wirken in deinem Unterbewusstsein weiter und haben damit reale Auswirkungen auf dein ganz persönliches Leben: zum Beispiel auf deine Kreativität, Inspiration, Freude und Liebe.
 

3. Sieh es auch mal ganz rational: Warum überhaupt Angst vor etwas haben, das dich kaum betrifft? Die Chance, in Europa bei einem Terroranschlag ums Leben zu kommen, tendiert fast gegen null Prozent. Dagegen starben zum Beispiel im Jahr 2014 laut Statistischem Bundesamt jeden Tag (!) in Deutschland circa 926 Menschen an Kreislaufversagen, ca. 613 Menschen täglich an Krebs, ca. 137 Menschen täglich an Herzinfarkt, nach vielen weiteren Krankheiten (Darm, Verletzungen, Vergiftungen,…) weiter unten auf der Liste auch täglich ca. 32 Menschen an Stürzen und ca. 10 Menschen täglich im Straßenverkehr.
 

In Frankreich, Belgien und anderen europäischen Ländern sieht es bestimmt nicht so viel besser aus. Hast du davor Angst? Aber wegen dem Terror sollen wir unser Leben und unsere Weltvorstellung komplett ändern? Echt jetzt??
 

4. Sei achtsam mit deinen Vorurteilen. Ertappst du dich vielleicht manchmal selbst dabei, wie du einen fremden Menschen in der U-Bahn misstrauisch ansiehst? Hinterfrage deine Angst immer und immer wieder: Ist sie wirklich in diesem Moment berechtigt? Oder projizierst du nur das in den Massenmedien angelernte Feindbild auf deine Umgebung, so wie ein sabbernder Pawlowscher Hund? Das soll gar keine Beleidigung sein, ich finde den Vergleich hier aber durchaus passend: Medien haben eine unglaubliche Macht in der Formung von Vorurteilen.
 

5. Kümmere dich gut um dich! Noch viel schlimmer als der Terror ist, wenn Millionen von Menschen ihre innere Mitte verlieren. Was tut dir gut, was bringt dich in deine innere Kraft? Vielleicht helfen dir dabei ja Phantasiereisen oder Meditationen, vielleicht eine Massage, eine Reiki-Behandlung oder ein gutes Gespräch mit einer Freundin beim Italiener um die Ecke.
 

In diesem Sinne, alles Gute und Liebe für dich!